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Hochsensibel - Empathic Talk

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Warum Empathie manchmal herausfordernd ist

Empathie ist etwas Wunderschönes—sie ermöglicht es uns, wirklich mit anderen in Verbindung zu treten. Sie gibt Menschen das Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. Aber seien wir ehrlich: Empathie kann auch ein echter Energieräuber sein, oder?

Ich erinnere mich noch gut an eine Zeit, in der ich so sehr mitgefühlt habe, dass ich das Gefühl hatte, die Probleme anderer wären meine eigenen. Eine Freundin machte eine schwierige Phase durch, und ich hörte ihr stundenlang zu, munterte sie auf, gab Ratschläge—und danach war ich völlig erschöpft. Als hätte ich ihre emotionale Last mitgetragen.

Das brachte mich zum Nachdenken: Wo liegt die Grenze zwischen Mitfühlen und dem Übernehmen fremder Emotionen? Denn eines ist klar—wenn wir immer für andere da sind, aber nie für uns selbst, ist unsere Energie irgendwann aufgebraucht.

Übung 1: Self-Talk während schwieriger Gespräche

Hier ist eine Übung, die mir sehr geholfen hat: Stell dir vor, du bist wie ein Leuchtturm. Deine Aufgabe ist es, Licht und Orientierung zu geben—aber nicht, selbst ins stürmische Meer zu springen.

Während eines Gesprächs kannst du dir innerlich Sätze sagen wie:

💬 „Ich bin hier, um zuzuhören, nicht um das Problem zu lösen.“
💬 „Die Gefühle der anderen gehören ihnen, meine Gefühle gehören mir.“

Ja, das klingt vielleicht ungewohnt, aber es hilft enorm, deine eigene Energie zu schützen.

Achte bewusst darauf: Wessen Emotionen fühlst du gerade? Sind es deine? Oder hast du sie von jemand anderem übernommen

 

Grenzen setzen—liebevoll, aber klar

Lange Zeit dachte ich, dass empathisch zu sein bedeutet, immer verfügbar zu sein—24/7, ohne Ausnahme. Aber ich habe gelernt: Empathie und Grenzen gehören zusammen.

Früher dachte ich, es sei unhöflich oder egoistisch, nicht sofort ans Telefon zu gehen oder nicht direkt auf jede Nachricht zu antworten. Ich fühlte mich verpflichtet.

Heute mache ich es anders. Manchmal sage ich:

💬 „Ich verstehe dich, aber ich brauche gerade Zeit für mich. Können wir später sprechen?“

Und weißt du was? Das bedeutet nicht, dass ich die Person weniger liebe—es bedeutet nur, dass ich auch mich selbst liebe.

Grenzen setzen mit Empathie

Wenn du lernen möchtest, liebevoll Nein zu sagen, probiere diese Formel aus:

1️⃣ Anerkenne die Gefühle der anderen Person → „Ich verstehe, dass dir das gerade wichtig ist.“
2️⃣ Drücke deine eigenen Bedürfnisse aus → „Aber ich brauche gerade Zeit für mich.“
3️⃣ Biete eine Alternative an → „Können wir morgen darüber sprechen?“

Am Anfang mag sich das seltsam anfühlen, aber mit der Zeit wird es natürlicher. Du musst nicht Everybody’s Darling sein—und du darfst dir erlauben, Nein zu sagen.


 Wie du nach intensiven Gesprächen wieder auftankst

Manchmal sind Gespräche einfach anstrengend—auch wenn sie gut gemeint sind. Deshalb ist es wichtig, dich danach bewusst zu erholen.

Hier sind drei Dinge, die mir helfen:

🟢 Bewegung – Ich mache einen kurzen Spaziergang oder tanze durch die Wohnung—Hauptsache, ich komme aus dem Kopf in den Körper.
🟢 Journaling – Ich schreibe meine Gedanken und Gefühle auf, um sie loszulassen.
🟢 Einfach mal nichts tun – Ja, genau! Einfach mal hinlegen, atmen und sein.

Was hilft dir nach intensiven Gesprächen? Finde dein eigenes Ritual—denn du verdienst es, deine Energie aufzuladen.

💡 Wenn du dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest, komm in unsere Community—Too Sensitive My Club. Hier findest du Menschen, die dich verstehen, die ähnliche Herausforderungen haben und sich gegenseitig unterstützen.

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Why Empathy Can Be Challenging

Empathy is a beautiful thing—it allows us to truly connect with others. It makes people feel seen and understood. But let’s be honest: empathy can also be an energy drain, right?

I remember a time when I empathized so deeply that I felt like I was carrying the problems of others on my own shoulders. A friend was going through a tough time, and I listened for hours, offering comfort and advice. But afterward, I felt completely depleted—like I had taken on her emotional weight as my own.

That made me reflect: Where is the boundary between empathy and absorbing others’ emotions? One thing is clear—if we’re always there for others but never for ourselves, our energy will eventually run out.


Self-Talk During Difficult Conversations

Here’s an exercise that has helped me immensely: Imagine yourself as a lighthouse. Your job is to shine light and offer guidance—not to jump into the stormy sea.

During conversations, try saying these phrases to yourself:

💬 “I am here to listen, not to solve the problem.”

💬 “Their feelings belong to them; my feelings belong to me.”

At first, this might feel strange, but it really helps protect your own energy.

Pay attention: Whose emotions are you feeling? Are they yours? Or have you absorbed them from someone else?


 Setting Boundaries—Lovingly, but Clearly

For the longest time, I believed that being empathetic meant always being available—24/7, no matter what. But I’ve learned that empathy and boundaries go hand in hand.

I used to think it was rude or selfish not to pick up the phone right away or not respond to every message immediately. I felt obligated.

Now, I do things differently. Sometimes I say:

💬 “I care about you, but I need some time for myself right now. Can we talk later?”

And you know what? That doesn’t mean I love the person any less—it just means I also love myself.


Setting Boundaries with Empathy

If you want to learn how to say no with kindness, try this formula:

1️⃣ Acknowledge the other person’s feelings → “I understand that this is important to you.”

2️⃣ Express your own needs → “But I need some time for myself right now.”

3️⃣ Offer an alternative → “Can we talk about it tomorrow?”

At first, this might feel awkward, but over time, it becomes natural. You don’t have to be everyone’s savior—you are allowed to say no.


How to Recharge After Intense Conversations

Sometimes conversations are just draining—even when they’re well-intentioned. That’s why it’s essential to consciously recharge afterward.

Here are three things that help me:

🟢 Movement – I take a short walk or dance around my living room—anything to shift from my mind into my body.

🟢 Journaling – Writing down my thoughts and emotions helps me release them.

🟢 Doing nothing – Yes, really! Just lying down, breathing, and simply being.

What helps you recharge after intense conversations? Find your own ritual—because you deserve to refill your energy.

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